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03.09.2008 Alter: 9 Jahre 30./31.08.2008 - Herbstturnier in Bonn

VON: JOCHEN DORENBECK



Für die Bonner Krockertfreunde war das vorgezogene Herbstturnier am 30./31. August der Höhepunkt des Jahres. An beiden Tagen war uns hochsommerliches Wetter vergönnt. Dazu hatten unsere Damen ein kaltes Büffet angerichtet, dass nichts zu wünschen übrig ließ. Am Vortag hatten drei unserer Aktivsten in akribischer Arbeit zwei Spielfelder von je ¾ der Flächen regulärer Felder vermessen. Dazu war der Rasen so kurz geschnitten, dass selbst die Gastgeber Mühe hatten, sich auf den leichten Lauf der Bälle einzustellen. 


Es wurde Golfkrocket gespielt, unsere normale Spielart, obwohl auch in Bonn schon Interesse an der Variante „Association“ rege wird. Acht Paare waren durch Los bestimmt und jedes Paar hatte sich ohne Zeitlimit mit jedem der anderen zu messen. Am Samstag brachte das gemeinsame Abendessen mit drei Gängen alle Teilnehmer direkt vom Spielfeld in das Restaurant des HTC.


Lag’s an dem Essen oder an dem sonntäglich üppigen Büffet – am zweiten Tag ließ sich bei einigen ein Nachlassen der Form feststellen. Kurz nach Mittag konnte Gisela Büse dann die drei besten Paare verkünden und ihnen – S. O.Jung und Renschlers, J. Büse und Münstermanns, H. Heidmeier und G. Büse – die Preise in Form von Wein in abgestufter Flaschenzahl überreichen. 


Und wer anders als unser Hans Renschler wäre immer für eine Überraschung gut! Aus Anlass des Turniers übergab er der staunenden Öffentlichkeit die von ihm entworfene Krocketfahne: Die Flagge Z aus dem Signalflaggenalphabet, um 180º gedreht, also mit dem blauen Feld am Liek, ergibt im Uhrzeigersinne die Folge Blau, Rot, Schwarz, Gelb; in Fahnenmitte symbolisiert ein weisser Ring die Urform des Krockettores (engl. heute noch „hoop“ genannt). Mit den ersten Exemplaren der Fahne wurden von ihrem Gestalter sogleich besonders verdiente Krocketfreunde ausgezeichnet. 


Aber gewonnen haben alle, auch die nicht Ausgezeichneten und die im Spiel Unterlegenen: nicht nur den Schokoladentrostpreis und das Erinnerungsfoto sondern auch die Erfahrung, die man nur beim Spielen mit dem Besseren gewinnt, diesmal mit denen von Dalum und Höhrgrenzhausen. 


Und noch etwas haben wir Bonner gewonnen: die Einsicht, dass mit unserem Rasen dringend etwas geschehen muss!